Kayar, Fischerstadt in der Region Thiès, Senegal
Kayar ist eine Küstenstadt am Atlantik im Departement Thiès in Senegal, bekannt als einer der größten handwerklichen Fischereistützpunkte des Landes. Der Strand ist breit und von Hunderten von bunten Holzbooten, den sogenannten Pirogen, gesäumt, die täglich ausfahren und zurückkehren.
Kayar war schon vor der Kolonialzeit ein Fischerdorf, das von der Lebu-Gemeinschaft bewohnt wurde, die sich an dieser Küste niedergelassen hatte. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wuchs der Ort durch den steigenden Fischbedarf im Land zu einem organisierten Landeplatz aus.
Die Fischer von Kayar gehören größtenteils zur Lebu-Gemeinschaft, die seit Generationen die Meerestradition dieser Küste prägt. Am Strand kann man beobachten, wie Netze von Hand geflochten und repariert werden, eine Tätigkeit, die das soziale Leben am Ufer bestimmt.
Der Strand ist der Mittelpunkt des Ortes und am besten frühmorgens zu besuchen, wenn die Boote zurückkehren und der Fischmarkt in vollem Gange ist. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Sand nass und mit Netzen und Ausrüstung bedeckt sein kann.
Vor der Küste von Kayar befindet sich ein unterseeischer Canyon, der die Gewässer mit Nährstoffen anreichert und so den Fischreichtum dieser Zone erklärt. Dieser natürliche Vorteil macht den Fang hier ergiebiger als an vielen anderen Punkten der senegalesischen Küste.
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