Pointe Saint-Georges, Fischerdorf am Casamance-Fluss, Senegal.
Pointe Saint-Georges ist ein kleines Dorf am linken Ufer des Casamance-Flusses, das sich zwischen Ziguinchor und der Insel Karabane erstreckt. Das Dorf liegt auf Meereshöhe und wird von etwa hundert Einwohnern bewohnt, die hauptsächlich vom Fischen leben.
Das Dorf wurde Schauplatz einer tragischen Ereignis im November 1992, als sieben Fischer aus dem Norden Senegals während des Casamance-Konflikts ihr Leben verloren. Dieser Vorfall hinterließ tiefe Narben in der kleinen Gemeinschaft.
Die Einwohner pflegen starke Fischerei-Traditionen und geben ihre Methoden und Kenntnisse über Generationen in dieser Flussgemeinschaft weiter.
Die Anfahrt erfolgt über schwierige Pisten von Mlomp oder Kagnout und erfordert Geduld und Zeit zum Fahren. Wasserfahrten mit Pirogen sind die beste Option, um zum Dorf und zu nahen Siedlungen am Fluss zu gelangen.
Delfine kommen regelmäßig in den Flussgewässern vor und machen die Stelle zu einem natürlichen Beobachtungspunkt für diese Meeressäugetiere. Besucher können oft diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum sehen, was dem Ort einen besonderen Reiz verleiht.
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