Golf von Aden, Meerespassage zwischen der arabischen Halbinsel und dem Horn von Afrika.
Der Golf von Aden ist eine Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Horn von Afrika, die das Rote Meer mit dem Arabischen Meer verbindet. Die Wasserstraße erstreckt sich über rund 900 Kilometer von der Bab-el-Mandeb-Meerenge im Westen bis zur somalischen Küste im Osten.
Die alten Griechen nannten diese Gewässer Erythräisches Meer und nutzten sie als Handelsweg zwischen dem Mittelmeer und Indien. Über die Jahrhunderte fuhren arabische, persische und später europäische Schiffe durch den Golf, um Gewürze, Weihrauch und andere Waren zu transportieren.
Küstenstädte wie Aden, Dschibuti und Berbera zeigen bis heute, wie Menschen seit Jahrhunderten vom Meer leben und arbeiten. Fischer und Händler nutzen diese Gewässer täglich, so wie es ihre Vorfahren schon taten.
Die meisten Besucher sehen den Golf von Küstenstädten aus oder während einer Fährfahrt über das Wasser. Wer zum ersten Mal hier ist, sollte wissen, dass das offene Meer oft rau sein kann und die Sicht je nach Wetter stark schwankt.
Unter der Wasseroberfläche verläuft der Sheba-Rücken, eine geologische Formation, die Teil des indischen Ozeansystems ist. An seiner tiefsten Stelle, dem Alula-Fartak-Graben, erreicht der Meeresboden eine Tiefe von über 5.000 Metern.
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