Präsidentenpalais Suriname, Niederländischer Kolonialpalast im Zentrum von Paramaribo, Suriname.
Der Präsidentenpalast von Suriname ist ein dreistöckiges Gebäude mit weißer holländischer Barockarchitektur, das sich im Zentrum von Paramaribo erhebt und durch geschwungene Bögen, verzierte Schilde und detaillierte Fassadenelemente gekennzeichnet ist. Der Bau zeigt typische koloniale Merkmale mit eleganten Ornamenten, die auf verschiedenen Ebenen verteilt sind und das Gebäude von anderen Bauwerken der Stadt unterscheiden.
Der Palast entstand 1730 unter dem Gouverneur-General Charel Emilius de Cheusses als administratives Zentrum der niederländischen Kolonie. Das Gebäude erlebte umfangreiche Renovierungen 1780 und eine wesentliche Erweiterung 1911, die ihm seine heutige Gestalt gab.
Der Präsidentenpalast steht seit 1975 für die surinamische Unabhängigkeit und dient als Hauptort für Regierungszeremonien und diplomatische Treffen.
Besucher können die Außenfassade jederzeit vom Unabhängigkeitsplatz aus betrachten, ohne dass eine Anmeldung erforderlich ist. Für eine Besichtigung der Innenräume sollte man sich vorher erkundigen, da regelmäßige Führungen nicht angeboten werden.
Das Gebäude steht direkt an der Plaza de la Independencia, wo sich auch die Nationalversammlung und das Gerichtsgebäude befinden, was einen Platz mit mehreren wichtigen staatlichen Institutionen bildet. Diese konzentrierte Anordnung zeigt, wie die Kolonialverwaltung und später die unabhängige Regierung ihre Machtzentren räumlich organisiert haben.
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