Neveh Shalom Synagogue, Holzsynagoge in Paramaribo, Suriname.
Die Neveh Shalom Synagoge ist ein Holzgebäude in der Innenstadt von Paramaribo, das mit sorgfältig gefertigten Details aus Holz ausgestattet ist. Im Inneren befinden sich handgefertigte Bänke, ein erhöhter Almemor in der Mitte des Raums und ein Toraschrein für die heiligen Schriftrollen.
Das Gebäude wurde ursprünglich 1719 von aschkenasischen Juden gegründet und spielte eine Rolle in der Gemeinde während der Kolonialzeit. Eine umfassende Umgestaltung zwischen 1835 und 1837 gab dem Gebäude seine heutige Form, um den Bedürfnissen der wachsenden Gemeinde Rechnung zu tragen.
Die Synagoge ist das zentrale Gebetshaus der jüdischen Gemeinde Surinames und bewahrt Bräuche, die über Jahrhunderte hinweg in dieser vielfältigen Gesellschaft der Karibik gepflegt werden. Besucher können sehen, wie dieser Ort bis heute für die Gemeinde lebendig ist.
Der Zugang erfolgt über die Straße Keizerstraat im Zentrum der Stadt, wo das Gebäude leicht zu Fuß erreichbar ist. Besucher sollten bedenken, dass der Ort zu Gebetszeiten für Besucher möglicherweise nicht verfügbar ist, daher ist es sinnvoll, vorher Informationen über Besuchsterminen einzuholen.
Der Boden ist mit Sand bedeckt, eine Praxis mit doppelter Bedeutung: Sie verbindet sich einerseits mit der biblischen Wüstenwanderung, andererseits mit der historischen Notwendigkeit, Gebete unhörbar zu machen. Diese ungewöhnliche Besonderheit ist bis heute erhalten geblieben.
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