São Tomé, Vulkaninsel im Golf von Guinea, São Tomé und Príncipe.
São Tomé Island ist die größte Insel des Landes und erstreckt sich über etwa 48 Kilometer in die Länge mit einer maximalen Breite von etwa 32 Kilometern. Das bergige Innere erreicht seinen höchsten Punkt am Pico de São Tomé mit rund 2.000 Metern Höhe.
Portugiesische Entdecker João de Santarém und Pedro Escobar erreichten die unbewohnte Insel 1470 und besiedelten sie daraufhin. Danach wurde die Insel ein Zentrum für Zuckerproduktion und war lange Zeit ein wichtiger Umschlagplatz für den Sklavenhandel im Atlantik.
Die Insel ist ein Ort, an dem sich afrikanische, portugiesische und brasilianische Einflüsse in der Architektur und im Alltag der Menschen vermischen. Man sieht dies besonders in den Häusern, den Märkten und in der Art, wie Menschen miteinander umgehen.
Die Insel ist in sechs administrative Bezirke unterteilt, wobei São Tomé Stadt das wichtigste Zentrum darstellt. Besucher können von hier aus leicht zu anderen Gegenden aufbrechen und das vulkanische Gelände erkunden.
Das Eiland beherbergt etwa 63 Vogelarten, von denen 19 nur hier leben und nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind. Die vulkanische Erde ermöglicht den Anbau von Kakao, Kaffee und Palmenprodukten, die das Landschaftsbild prägen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.