Hama, Alte Siedlung am Orontes-Fluss, Syrien.
Hama ist eine Stadt am Orontes in Syrien, etwa 210 Kilometer nördlich von Damaskus auf verschiedenen Höhenstufen entlang der Flussufer verteilt. Die Gebäude ziehen sich über die Hänge hinauf, während die Hauptstraßen parallel zum Wasser verlaufen und mehrere Brücken beide Seiten verbinden.
Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück und erfuhr später Eroberungen durch Assyrer, Perser, Griechen und Römer. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Gebiet Teil des modernen Syrien unter französischem Mandat, bevor es Unabhängigkeit erlangte.
Die Stadt trägt ihren Namen seit über dreitausend Jahren und bewahrt ihn durch alle Herrschaftswechsel hindurch. Bewohner leben heute in den Vierteln rings um den Fluss und nutzen die Parks entlang der Ufer für Spaziergänge am Abend.
Das Zentrum verteilt sich auf beiden Ufern, wobei die Brücken häufig als Orientierungspunkte dienen. Der Besuch ist am angenehmsten in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden, wenn das Licht auf das Wasser fällt und die Luft kühler wird.
Siebzehn große hölzerne Wasserräder aus dem 14. Jahrhundert mit Durchmessern bis zu 22 Metern stehen noch am Fluss und werden teilweise noch genutzt. Das Knarren ihrer Achsen war jahrhundertelang ein typisches Geräusch der Straßen, das Besucher heute noch hören können.
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