Abu'l-Fida Mosque, Islamische Gebetsstätte in Hama, Syrien
Die Abu'l-Fida-Moschee steht am Ufer des Orontes-Flusses und wurde hauptsächlich aus dunklem Basaltstein errichtet, was ihr ein markantes Aussehen verleiht. Der Gebäudekomplex zeigt traditionelle islamische Merkmale mit einem auffälligen Minarett und einem strukturierten Innenhof.
Das Gebäude wurde 1326 während der Ayyubiden-Zeit errichtet, aber das Gelände hat eine noch ältere Geschichte mit einem römischen Tempel aus dem 3. Jahrhundert und einer byzantinischen Kirche. Diese Abfolge zeigt, wie verschiedene Kulturen denselben Ort über die Jahrtausende hinweg genutzt haben.
Der Name der Moschee stammt vom Herrscher Abu'l-Fida, und der Hof im Norden ist ein stiller Ort mit historischen Gräbern. Besucher bemerken, dass dieser Bereich eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Stadt spielt.
Das Gebäude liegt am westlichen Rand der Stadt, etwa 400 Meter vom Zitadel entfernt, und ist vom Stadtzentrum aus leicht zu erreichen. Besucher sollten bescheidene Kleidung tragen und sich bewusst sein, dass dies ein aktiver Gebetsort ist, daher sind Besichtigungen zwischen den Gebetszeiten am besten möglich.
Das Gebäude hat zwei unterschiedliche Minarette: einen quadratischen Turm, der von 1124 stammt, und einen achteckigen Turm, der später während der Mamluk-Zeit im Jahr 1427 hinzugefügt wurde. Diese architektonische Mischung zeigt, wie verschiedene Epochen ihre Spuren hinterlassen haben und das Bauwerk über Jahrhunderte hinweg gewachsen ist.
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