Great Colonnade at Apamea, Römische Kolonnade im Orontes-Tal, Syrien.
Die Große Kolonnade von Apamea ist eine römische Säulenreihe im Tal des Orontes-Flusses in Syrien. Die Struktur erstreckt sich über eine lange Strecke mit Kalksteinsäulen von etwa 9 Metern Höhe und weist an den Hauptkreuzungen dreifache Bögen auf.
Nach dem Erdbeben von 115 n. Chr. befahl Kaiser Trajan die Rekonstruktion der Kolonnade, was sie in ein großartiges römisches Bauwerk umwandelte. Diese Wiederaufbauphase markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung der Stadt Apamea.
Die Kolonnade diente als zentrale Achse von Apamea, wo Händler zwischen den Säulen Geschäfte einrichteten und Bürger Handel betrieben.
Besucher können über 400 stehende Säulen entlang der antiken Straße beobachten, die sich über eine beträchtliche Länge erstreckt und ursprüngliche Kalksteinpflastersteine zeigt. Die Säulenreihe bietet verschiedene Blickwinkel für das Erforschen der römischen Struktur.
Die Kolonnaden zeigen unterschiedliche Säulenstile, einige sind gerade und andere haben spiralige Rillen, was verschiedene Bauphasen während des 2. Jahrhunderts anzeigt. Diese Variationen verraten den graduellen Aufbau über mehrere Jahrzehnte.
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