Qatna, Archäologische Stätte im Gouvernement Homs, Syrien
Qatna ist eine bronzezeitliche Siedlung im Gouvernement Homs in Syrien, die Überreste einer ummauerten Stadt mit Palastkomplex und Wohnvierteln bewahrt. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Hektar mit deutlich erkennbaren Erdwällen und freigelegten Strukturen aus Lehmziegeln und Stein.
Menschen begannen hier am Ende des vierten Jahrtausends vor Christus zu siedeln und bauten eine Siedlung aus, die zum Zentrum eines Königreichs wurde. Die Stadt verlor ihre Bedeutung nach militärischen Auseinandersetzungen mit dem Hethiterreich in der Mitte des zweiten Jahrtausends vor Christus.
Der Name Qatna stammt aus akkadischen Texten und erscheint in Aufzeichnungen ägyptischer Pharaonen als wichtiger Handelspartner. Besucher können Fundamente von Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden sehen, die zeigen wie Menschen hier über Jahrhunderte lebten und arbeiteten.
Die Ruinen liegen nordöstlich von Homs in offenem Gelände, das bei heißem Wetter wenig Schatten bietet. Festes Schuhwerk hilft beim Begehen der unebenen Oberflächen zwischen den Ausgrabungsbereichen.
Archäologen fanden in unterirdischen Kammern Gefäße mit Öl, das nach mehreren Jahrtausenden noch flüssig war. Diese Räume lagen unter dem Palastboden und dienten vermutlich zur Aufbewahrung wertvoller Güter für rituelle Zwecke.
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