See von Homs, lake in Syria
Lake Homs ist ein großes Stausee in Syrien, das durch den Bau eines Dammes entstanden ist und sich über etwa 60 Quadratkilometer erstreckt. Der See wird vom Orontes-Fluss gespeist und liegt etwa 15 Kilometer von der Stadt Homs entfernt, wobei das Wasser durch ein Netz von Kanälen zur Bewässerung der umliegenden Felder geleitet wird.
Der Damm wurde von den Römern um 284 n.Chr. erbaut und ist eines der ältesten und klarsten Beispiele für römisches Ingenieurwesen in der Region. Im Jahr 1938 wurde der Damm erhöht, um das Fassungsvermögen des Sees auf etwa 200 Millionen Kubikmeter zu vergrößern und ihm eine moderne Funktion zu geben.
Der See ist seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens in der Region und versorgt Bauern mit Wasser für ihre Felder. Die lokale Bevölkerung hat eine tiefe Verbindung zum See entwickelt, da er das Überleben und Wohlstand der Gemeinde ermöglicht hat.
Der See ist am leichtesten zu erreichen, wenn man sich der Stadt Homs nähert, und Besucher können von den flachen, offenen Wegen rund um die Ufer profitieren. Die beste Zeit zum Besuch ist in den kühleren Monaten oder früh am Morgen, da die Gegend tagsüber sehr heiß wird.
Der Damm wurde so konstruiert, dass er einer natürlichen Basaltfelsenkamm folgt und zeigt, wie römische Ingenieure die vorhandene Landschaft nutzen, um ihre Strukturen zu verstärken. Der Damm ist etwa zwei Kilometer lang und etwa sieben Meter hoch und bleibt trotz seines Alters bemerkenswert stabil und funktionsfähig.
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