Hosn Suleiman, Archäologische Stätte im Bezirk Safita, Syrien.
Hosn Suleiman ist eine archäologische Stätte im Safita-Distrikt im Westen Syriens, bestehend aus massiven Steinmauern, Türmen und den Überresten eines antiken Tempels, der Zeus geweiht war. Die Anlage liegt auf dem Berg Al-Nabi Saleh und ist von einer ländlichen Landschaft umgeben.
Die Stätte war in der hellenistischen Zeit unter dem Namen Baetocaece bekannt und wurde ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. unter der Herrschaft der Seleukiden zu einem bedeutenden Heiligtum ausgebaut. In den folgenden Jahrhunderten blieb sie unter verschiedenen antiken Dynastien ein religiöses Zentrum.
Griechische und lateinische Inschriften, die in die Tempelwände gemeißelt wurden, belegen, dass verschiedene Herrscher dem Heiligtum besondere Privilegien gewährten. Diese Texte sind heute noch lesbar und geben einen direkten Einblick in die politische Bedeutung des Ortes in der Antike.
Die Stätte liegt in einer ländlichen Bergregion im Westen Syriens und ist über regionale Straßen erreichbar. Das Gelände ist uneben, daher empfehlen sich festes Schuhwerk und etwas Vorbereitung für die Begehung der Ruinen.
Einige der Steinblöcke, die hier verbaut wurden, gehören zu den größten, die je in Syrien gefunden wurden, und werden nur von jenen in Baalbek übertroffen. Was überrascht, ist, dass ein Teil dieser Blöcke sichtbar aus älteren Bauphasen stammt und später wiederverwendet wurde.
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