Tote Städte, Archäologische Stätte im Nordwesten Syriens.
Die Toten Städte sind eine archäologische Stätte in Nordwestsyrien mit Hunderten von verlassenen Dörfern aus Stein, die über eine kalkhaltige Landschaft verteilt sind. Die Ruinen zeigen Häuser, Kirchen, Tempel, Bäder und Bewässerungssysteme, die über Jahrhunderte hinweg gebaut und genutzt wurden.
Diese Siedlungen entstanden ab dem 1. Jahrhundert und blühten mehrere Hundert Jahre lang auf, bevor sie um das 8. Jahrhundert allmählich aufgegeben wurden. Der Niedergang erfolgte schrittweise und war nicht das Ergebnis einer einzelnen Katastrophe, sondern eines längerfristigen Wandels in der Region.
Die Kirchen und Wohngebäude zeigen, wie Menschen in dieser Region lebten und beteten, mit Tempeln und Badehaus-Überresten, die Einblicke in den Alltag bieten. Man kann heute noch die Spuren dieser Lebensweise in den erhaltenen Strukturen entdecken.
Der Ort ist über ein großes Gebiet verteilt, wobei mehrere archäologische Bereiche separate Dörfer zur Erkundung enthalten, die zu Fuß zugänglich sind. Es ist hilfreich, gutes Schuhwerk und Wasser mitzubringen, da die Wege uneben sind und wenig Schatten vorhanden ist.
In vielen Gebäuden sind gut erhaltene Öl- und Weinpressen zu sehen, die zeigen, dass diese Dörfer Zentren der Landwirtschaft waren. Diese wirtschaftliche Spezialisierung ermöglichte es den Bewohnern, steinerne Villen und öffentliche Gebäude zu bauen, die heute noch zu sehen sind.
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