Prasat Hin Phanom Wan, Hinduistische Tempelruinen in der Provinz Nakhon Ratchasima, Thailand
Prasat Hin Phanom Wan ist ein Tempelkomplex aus Sandstein mit einer zentralen Stupa, die durch einen quadratischen Weg mit drei Torbögen mit einem Kreuzgang verbunden ist. Die Anlage wird von einer Lateritmauer umschlossen und verfügt über vier Eingantstürme sowie Spuren eines alten Stausees an der Ostseite.
Der Komplex wurde im 11. Jahrhundert als hinduistisches Heiligtum errichtet und durchlief im 13. und 14. Jahrhundert Umbauten, um buddhistische Praktiken zu ermöglichen. Diese Phasen zeigen, wie die Anlage sich an die religiösen Veränderungen der Region anpasste.
Das Nordtor beherbergt eine stehende Buddhafigur in einer Vergebungsgeste, die den Übergang von hinduistischen zu buddhistischen Traditionen zeigt. Diese Veränderung spiegelt wider, wie sich die Nutzung des Ortes im Laufe der Zeit an neue Glaubenspraktiken anpasste.
Der Besuch ist einfach zu planen, da das gesamte Gelände frei zugänglich ist und alle Strukturen zu Fuß erkundet werden können. Es empfiehlt sich, früh zu kommen, um in der Hitze Zeit zum Umhergehen zu haben und die Steinarbeiten in ruheerer Atmosphäre zu untersuchen.
Ein Pavillon innerhalb des Komplexes wurde speziell erbaut, um König Jayavarman VII bei seinen Besuchen zum Beten vor der Buddhastatue willkommen zu heißen. Diese architektonische Besonderheit zeigt, wie wichtig der Ort für die königliche Familie war.
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