Ubon Ratchathani, Verwaltungsprovinz im Nordosten Thailands.
Ubon Ratchathani ist eine Verwaltungsprovinz im Nordosten Thailands, die rund 615 Kilometer von Bangkok entfernt liegt und sich im Tal des Mun-Flusses erstreckt. Die Provinz grenzt an Laos und Kambodscha und umfasst ländliche Gebiete, kleinere Städte sowie ausgedehnte Reisfelder entlang der Flussufer.
Die Provinz erhielt 1792 ihren Verwaltungsstatus, als Thao Kham Phong während der Herrschaft von König Taksin das Gebiet als Siedlungsraum für laotische Einwanderer gründete. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Region zu einem wichtigen Handels- und Landwirtschaftszentrum im nordöstlichen Teil des Landes.
Das Kerzenfest im Juli begleitet den Beginn der buddhistischen Fastenzeit mit feierlichen Umzügen, bei denen kunstvoll geschnitzte Wachsfiguren durch die Straßen getragen werden. Die Bewohner der Region bewahren damit eine jahrhundertealte Tradition religiöser Handwerkskunst, die jedes Jahr Tausende von Besuchern anzieht.
Ein regionaler Flughafen und ein Bahnhof stellen regelmäßige Verbindungen nach Bangkok her und erleichtern die Anreise für Besucher. Der Mekong und seine Nebenflüsse prägen das Klima und die Infrastruktur, sodass die besten Reisemonate meist außerhalb der Monsunzeit liegen.
Am Zusammenfluss von Mekong und Mun im Distrikt Khong Chiam fließen braunes und blaues Wasser nebeneinander, ohne sich sofort zu vermischen. Dieses natürliche Schauspiel verändert sich je nach Jahreszeit und Wasserstand und bietet einen seltenen Einblick in die Dynamik zweier großer Flusssysteme.
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