Ko Ta Pu, Kalksteininsel in der Phang Nga Bucht, Thailand.
Ko Ta Pu ist eine Kalksteininsel in der Phang-Nga-Bucht mit einer charakteristischen vertikalen Spitzform, die sich etwa 20 Meter über das türkisfarbene Wasser erhebt. Die schmale Felssäule liegt isoliert neben der größeren Insel Khao Phing Kan und prägt das Landschaftsbild der Bucht durch ihre unverwechselbare Silhouette.
Die Insel blieb lange Zeit unbekannt, bis sie 1974 in dem James-Bond-Film 'Der Mann mit dem goldenen Colt' auftrat und dadurch weltweite Aufmerksamkeit erregte. Dieses Filmerlebnis machte sie zu einer der meistbesuchten Attraktionen der Phang-Nga-Bucht.
Der Name Ko Ta Pu leitet sich von einer lokalen Geschichte ab, in der Fischer hier Nägel statt Fisch zu fangen glaubten, was dem Ort seinen Namen – was Nagel oder Spitze bedeutet – gab. Diese Erzählung prägt bis heute, wie Einheimische und Besucher das markante Felsmassiv wahrnehmen.
Sie erreichen die Insel durch organisierte Bootstouren, die von Phuket oder Krabi aus starten und normalerweise mehrere Stunden dauern. Die beste Zeit für einen Besuch ist von November bis April, wenn das Wetter stabiler und die Wasserbedingungen ruhiger sind.
Das Felsmassiv entstand durch Millionen Jahre natürlicher Erosion und steht etwa 40 Meter von der Hauptinsel Khao Phing Kan entfernt. Diese geologische Isolation macht es zu einem seltenen Beispiel einer fast freistehenden Kalksteinpfeiler in der Region.
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