Chinatown, Chinesisches Viertel in Bangkok, Thailand
Chinatown ist ein chinesisches Wohnviertel in Bangkok, das sich um mehrere Hauptstraßen mit engen Gassen erstreckt, in denen Goldgeschäfte, Restaurants und Marktständer nebeneinander liegen. Die Gebäude zeigen eine Mischung aus älteren chinesischen und modernen Thai-Strukturen, wobei enge Fußwege zwischen Läden hindurchführen, die sich bis spät in die Nacht öffnen.
Das Viertel entstand 1782, als der Thai-König Teochew-chinesische Kaufleute einlud, sich hier anzusiedeln, nachdem Bangkok zur Hauptstadt wurde. Dieses Treffen von Kulturen führte zu einer Gemeinschaft, die über zwei Jahrhunderte bestehen bleibt und die Geschichte der Stadt geprägt hat.
Das Viertel zeigt chinesische Traditionen durch mehrere Tempel und das tägliche Leben der Menschen, die hier arbeiten und einkaufen. Man sieht an vielen Ecken chinesische Schriftzeichen, hört Gespräche in Hokkien und Mandarin, und nimmt die Mischung aus Räucherstäbchenduft und Essensgerüchen wahr, die das Viertel prägen.
Das Viertel ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Straßen eng und voller Menschen sind, besonders am Abend und in der Nacht, wenn Restaurants voller werden. Besuche tagsüber für weniger Menschenmassen oder nachts für ein lebendigeres Erlebnis, und achte auf unebene Gehwege und offene Gassen.
Ein riesiger goldener Buddha sitzt auf dem Dach eines Ladens und ist von der Straße aus deutlich sichtbar, was zeigt, wie lokale Händler ihre religiösen Überzeugungen öffentlich ausstellen. Diese Art von Mischung zwischen Kommerziellem und Spirituellem findet man überall im Viertel und macht es besonders interessant.
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