Berg-Badachschan, Autonome Region im Osten Tadschikistans.
Gorno-Badachschan ist eine autonome Verwaltungsregion im Osten Tadschikistans, die sich über etwa die Hälfte der Landesfläche erstreckt und fast vollständig im Pamir-Gebirge liegt. Die Landschaft zeigt enge Täler, ausgedehnte Gletscher und Berggipfel, die über 7000 Meter (23.000 Fuß) aufragen, während einige Siedlungen auf Höhen über 4000 Meter (13.000 Fuß) liegen.
Die sowjetische Verwaltung wandelte das Gebiet 1929 in eine autonome Region um und investierte in den folgenden Jahrzehnten in Schulen und Straßen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erlebte die Region 1993 einen Bürgerkrieg, der bis heute die politischen Strukturen prägt.
Die Bevölkerung hier im Pamir spricht verschiedene ostiranische Sprachen wie Shughni, Wakhi oder Ishkashimi, die sich stark vom Tadschikischen unterscheiden. Reisende sehen entlang der Straßen oft Gebetshäuser der Ismailiten, die eine eigene Form des schiitischen Islam praktizieren und eine besondere Verbindung zum Aga Khan pflegen.
Wer diese Gegend besucht, braucht eine Sondergenehmigung für mehrere Grenzgebiete und muss sich auf lange Fahrten über unbefestigte Hochgebirgspässe einstellen. Die meisten Dörfer haben nur einfache Gästehäuser, und Mobilfunkempfang gibt es oft tagelang nicht.
Die Hauptstadt Khorog liegt direkt am Grenzfluss Pjandsch und Besucher können von der Uferstraße aus direkt nach Afghanistan hinüberschauen. In manchen Dörfern wechseln die Bewohner je nach Jahreszeit zwischen zwei Häusern, einem im Winter-Tal und einem in höheren Sommerweiden.
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