Rangkul valley, Geschützte Seen im Bezirk Murghob, Tadschikistan
Das Rangkul-Tal liegt auf etwa 3600 Metern Höhe und beherbergt zwei große Seen in einer kargen Hochgebirgslandschaft. Das Wasser beider Seen ist kalt und enthält keine Fische, aber die Seen beherbergen vielfältige wirbellose Tiere wie Amphipoden und Käfer.
Das Tal erhielt 2001 die international anerkannte Auszeichnung als Ramsar-Feuchtgebiet und gilt seither als weltweit bedeutsam für den Naturschutz. Diese Anerkennung zog strenge Schutzbestimmungen nach sich.
Die Hirten der Region nutzen das Tal traditionell zum Weiden ihrer Tiere und haben sich dabei an die Schutzbestimmungen des Gebietes angepasst. Diese Praktiken prägen das tägliche Leben in der rauen Hochgebirgslandschaft.
Das Tal ist im Winter völlig zugefroren und nur zu Fuß oder mit speziell ausgestatteten Fahrzeugen erreichbar. Die beste Zeit für einen Besuch ist der Sommer, wenn die Wege begehbar sind und Vögel das Gebiet bevölkern.
Die beiden Seen sind durch einen schmalen Kanal verbunden, der ein geschlossenes Wassersystem bildet, in dem Wasser weder ab- noch zuläuft. Dieses seltene System schafft einen besonderen Lebensraum für hochalpine Vogelarten.
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