Kulikalon-Seen, Gletscherseen in den Zeravshan Bergen, Tadschikistan.
Die Kulikalon-Seen sind drei miteinander verbundene Seen auf 2800 Metern Höhe in einem Bergkessel, umgeben von Gipfeln, die 3500 Meter erreichen. Der Zugang erfolgt über einen etablierten Pfad durch Wacholderwälder, der von Artuch aus etwa fünf Stunden dauert.
Diese Seen entstanden durch Gletscherprozesse wahrend der letzten Eiszeit und werden bis heute vom Chimtarga-Gletscher mit Wasser gespeist. Der kontinuierliche Gletscherabfluss stabilisiert den Wasserspiegel und die Seen erhalten dadurch ihre hydrologische Ausgewogenheit.
Die lokalen Hirten nutzen die umliegenden Weiden im Sommer für ihre Herden und errichten temporäre Lager in der Nähe der Ufer. Diese traditionelle Weidewirtschaft prägt das Erscheinungsbild der Hochalpenlandschaft bis heute.
Die beste Zeit zum Besuch ist der Sommer, wenn der Schnee schmilzt und die Wege passierbar sind, obwohl das Wetter schnell wechseln kann. Man sollte warme Kleidung mitbringen und früh starten, um die fünfstundige Wanderung bei Tageslicht zu absolvieren.
Die Nordseite des grossen Sees offenbart eine Reihe von kleineren Buchten, die durch Felsgrate unterbrochen werden und eine grosse grunlich gefärbte Insel enthalten. Diese Insel ist durch eine schmale Wasserpassage vom Festland getrennt und schafft eine besondere Struktur in der Seenlandschaft.
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