Kulikalon, Gletscherseen in den Zeravshan Bergen, Tadschikistan
Kulikalon ist eine Gruppe von drei Bergseen in der Zeravashan-Kette, die in etwa 2800 Meter Höhe liegen und von Gipfeln zwischen 3000 und 3500 Meter umgeben sind. Die Seen haben klares kaltes Wasser und sind von alpinen Wiesen und Wäldern umgeben, die sich zwischen den felsigen Hängen ausbreiten.
Die Seen entstanden durch glaziale Prozesse vor Tausenden von Jahren, wobei Schmelzwasser des Chimtarga-Gletschers ihre Gewässer kontinuierlich speiste. Diese Bildungsweise prägte die Geologie und die Wasserwirtschaft des gesamten Berggebiets nachhaltig.
Die Region ist seit langem ein Weidegebiet für Hirtenvölker, die ihre Herden in den Bergwiesen um die Seen halten. Besucher können einfache Hirtenunterkünfte und die Spuren dieser lebendigen Tradition in der Landschaft beobachten.
Die Seen dienen als Startpunkt für mehrtägige Wanderungen durch die Fann-Berge, wobei verschiedene Routen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Längen bieten. Besucher sollten auf wechselhaftes Bergwetter vorbereitet sein und feste Schuhe sowie warme Kleidung mitbringen.
Die Region beherbergt Bestände von Wacholderwald und dient als Lebensraum für seltene Bergvögel wie Himalaya-Schneehuhn und Sakerfalken. Diese Arten leben in den kargeren Zonen oberhalb der Baumgrenze und sind häufig zu sehen.
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