Hanhowuz Reservoir, Ableitungsdamm in der Region Mary, Turkmenistan
Das Hanhowuz-Staubecken ist ein künstlicher See in der Region Mary und dient der Wasserspeicherung für landwirtschaftliche Zwecke. Der See erstreckt sich über eine große Fläche und hat eine durchschnittliche Tiefe von etwa 10 Metern, wobei sein Wasser hauptsächlich aus dem Karakum-Kanalsystem stammt.
Das Staubecken wurde während der Sowjetzeit erbaut, um die Wasserinfrastruktur im südöstlichen Turkmenistan zu verbessern. Die Anlage war Teil eines großangelegten Plans zur Regulierung von Wasserressourcen in der trockenen Region.
Der Name des Stausees geht auf Khan Oguz Han zurück, eine historische Persönlichkeit, die in der regionalen Überlieferung und Identität eine Rolle spielt. Besucher können in den lokalen Gemeinden noch heute sehen, wie dieser Name in Geschichten und Gesprächen über die Geschichte der Region lebendig bleibt.
Der See ist das ganze Jahr über erreichbar, aber die beste Reisezeit ist der Frühjahrs- und Herbstpunkt, wenn die Wasserstände besonders gut zu beobachten sind. Die Gegend ist relativ offen und leicht zugänglich, doch Besucher sollten bedenken, dass die Umgebung trocken und heißlich ist.
Das Gewässer beherbergt verschiedene Fischarten wie Karakumbarben, Schleien und Welse, die Angler anziehen. Diese Bestände spielen eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht und unterstützen traditionelle Fischereipraktiken in der Region.
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