Köneürgenç, Archäologische Stätte im Norden Turkmenistans.
Konye-Urgench ist eine archäologische Stätte in der nördlichen Wüste Turkmenistans, nahe der Grenze zu Usbekistan. Die Überreste zeigen mehrere Mausoleen, Minarette und Befestigungen, die über eine weite Ebene verstreut sind.
Die Stadt war vom 10. bis 14. Jahrhundert Hauptstadt des Khwarazmischen Reiches und florierte als wichtiges Handelszentrum. Sie wurde 1221 von Truppen Dschingis Khans zerstört und nie vollständig wiederaufgebaut.
Das Turabek-Khanum-Mausoleum zeigt fortgeschrittene mathematische Muster in seiner Kuppelgestaltung, mit Mosaiken, die Himmelskörper und Blumenmotive darstellen. Die Dekoration zeigt, wie Handwerker dieser Zeit Geometrie und Schönheit miteinander verbanden.
Besucher sollten sich auf extremem Wüstenklima mit wenig Schatten einstellen und ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitbringen. Die nächstgelegene Stadt mit Hotels und Diensten ist Dashoguz, wo man sich vor der Reise zur Stätte informieren und versorgen kann.
Der Kutlug-Timur-Minarett erhebt sich etwa 60 Meter in die Luft und ist einer der höchsten Backsteinminarette, die in dieser Zeit erbaut wurden. Seine bemerkenswerte Höhe macht es von weitem sichtbar und zeigt die technischen Fähigkeiten der mittelalterlichen Erbauer.
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