Freitagsmoschee von Xiva, Islamische Gebetsstätte in Ichan-Kala, Usbekistan
Die Freitagsmoschee in Khiva ist ein grosses Bethaus mit uber 200 Holzpfeilern, die das Dach tragen und einen geraumen Gebetsraum schaffen. Die Konstruktion nutzt Deckenoffnungen zur natuerlichen Beleuchtung des Innenraums.
Die erste Moschee an diesem Ort stammt aus dem 10. Jahrhundert, wurde aber vollstaendig zwischen 1778 und 1782 neu aufgebaut. Der Wiederaufbau erfolgte unter der Schirmherrschaft lokaler Herrscher, die der Stadt ihre religiose Bedeutung geben wollten.
Die Holzsäulen zeigen traditionelle Handwerkstechniken aus verschiedenen Epochen mit aufwendigen Schnitzmustern. Besucher können beim Gehen durch die Halle die Unterschiede in den Ornamentierungen der einzelnen Pfeiler entdecken.
Das Gebaeude hat drei separate Eingaenge, die verschiedene Zugaenge zur Gebetshalle bieten. Besucher sollten sich auf unbefestigte Boeden vorbereiten und beachten, dass es innen waehrend sonniger Stunden hell und waehrend trueber Stunden dunkel sein kann.
Vier Holzpfeiler stammen tatsaechlich aus dem 10. und 11. Jahrhundert und wurden von der antiken Stadt Kath hierher gebracht. Diese alten Saeulen sind damit die aeltesten Teile des gesamten Bauwerks und erinnern an die Geschaeftigkeit fruehrer Handelswege.
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