Kap Bon, Kap im Nordosten Tunesiens
Das Cap Bon ist eine Halbinsel im Nordosten Tunesiens, die weit ins Mittelmeer hineinragt und eine natürliche Grenze zwischen dem Golf von Tunis und dem Golf von Hammamet bildet. Die Küstenlinie erstreckt sich über mehrere hundert Kilometer mit zahlreichen Stränden, Fischereihafen und Thermalquellen, die über ein Netz von Küstenstraßen erreichbar sind.
Die Halbinsel war bereits in der Antike besiedelt und beherbergt die Ruinen von Kerkouane, eine phönizische Siedlung aus dem 4. Jahrhundert v.Chr., die typische karthagische Bauweisen zeigt. Diese archäologische Stätte ist eines der wenigen Überbleibsel aus dieser Zeit in der Mittelmeerregion.
Die Handwerker in dieser Region bewahren traditionelle Fertigkeiten wie Töpferei, Mattenflechten aus Binsen und die Herstellung von Orangenblütenwasser. Diese Praktiken sind im Alltag der Küstengemeinden lebendig und prägen das Bild der lokalen Märkte.
Die beste Zeit zum Erkunden ist in den wärmeren Monaten, wenn die Straßen und Strände leicht zu erreichen sind. Die Region ist relativ flach und bietet zahlreiche Parkmöglichkeiten in den Dorfzentren und an den Häfen.
Im Dorf El Haouaria wird eine alte Jagdtradition gepflegt, bei der Falken trainiert werden, um wandernde Wachteln über dem Meer zu fangen. Diese Jagdmethode basiert auf Fähigkeiten, die seit Jahrhunderten weitergegeben werden und noch heute von einigen Einwohnern ausgeübt wird.
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