Madrasa Slimania, Religiöse Schule in der Medina, Tunis, Tunesien.
Die Madrasa Slimania ist eine Schule aus Kalkstein mit einem zentralen Innenhof, der von Galerien umgeben ist. Diese führen zu achtzehn Studentenzimmern und einer dreischiffigen Gebetshalle, während das Gebäude heute als Büroräume für medizinische Verbände genutzt wird.
Ali Pascha errichtete diese Schuleinrichtung 1754 als Denkmal für seinen Sohn Suleiman, der durch Vergiftung durch seinen Bruder starb. Das Gebäude ist ein bedeutendes Beispiel für das Bildungswesen der ottomanischen Zeit in Tunis.
Die Gebetshalle ist mit Keramikpaneelen geschmückt, die islamische Kalligraphie und die neunundneunzig Namen Allahs in traditioneller Schrift zeigen. Diese Dekoration prägt den Raum und vermittelt den Besuchern ein Gefühl für die religiöse Bedeutung des Ortes.
Das Gebäude liegt neben der Zitouna-Moschee an der Kreuzung von Souk El Koutbiya und Souk El Kachachine im Medina-Viertel. Der Zugang kann eingeschränkt sein, da der Ort heute von medizinischen Verbänden als Büroraum genutzt wird.
Der Eingangsbereich erhebt sich über das Straßenniveau und wird von ottomanischen Kapitellen gestützt, die einen Kalksteinbogen tragen, der mit grünen Keramikfliesen gekrönt ist. Dieses architektonische Detail macht den Eingang zu einem markanten Merkmal der Fassade.
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