Ez-Zitouna-Moschee, Hauptmoschee in Medina, Tunesien
Die Al-Zaytuna-Moschee ist eine große Gebetsstätte in der Medina von Tunis mit neun Eingängen und einem weiten Innenhof. Die Gebetshalle wird von 160 antiken Säulen aus Marmor und Granit getragen, die aus verschiedenen römischen Ruinen stammen.
Hassan ibn al-Nu'man gründete die Moschee am Ende des 7. Jahrhunderts, kurz nach der arabischen Eroberung der Region. Der Herrscher Abul Ibrahim ließ das Gebäude im 9. Jahrhundert vollständig umbauen und erweitern.
Der Name Zaytuna bedeutet Olive und bezieht sich auf einen Olivenbaum, der an diesem Ort gestanden haben soll, als die Stadt erobert wurde. Gelehrte studierten hier jahrhundertelang Theologie, Recht und Grammatik in den umliegenden Räumen des großen Innenhofs.
Besucher, die nicht dem muslimischen Glauben angehören, dürfen den zentralen Innenhof betreten und von dort aus in die Gebetshalle schauen. Die übrigen Bereiche sind dem Gebet vorbehalten und bleiben für Touristen geschlossen.
Die Gebetsnische zeigt zur falschen Himmelsrichtung, weil die Baumeister im 9. Jahrhundert eine fehlerhafte Berechnung vornahmen. Dieser Irrtum wurde nie korrigiert und blieb über die Jahrhunderte erhalten.
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