Große Moschee von Bursa, Osmanische Moschee in Bursa, Türkei.
Die Bursa-Moschee ist ein osmanisches Gebetshaus in der Stadt Bursa in der Nordwest-Türkei, das eine große Gebetshalle mit tragenden Steinpfeilern und mehreren gewölbten Dächern aufweist. Die Innenräume zeigen Kalligrafien an den Wänden und einen Springbrunnen in der Mitte, über dem ein offenes Dach Tageslicht einlässt.
Sultan Bayezid I ließ das Gebäude zwischen dem späten 14. und frühen 15. Jahrhundert errichten, nachdem er eine Schlacht auf dem Balkan gewonnen hatte. Handwerker aus anatolischer Tradition führten den Bau durch und prägten den Stil mit Elementen früherer regionaler Bauten.
Der Name Ulu Cami bedeutet große Moschee und wird im täglichen Sprachgebrauch der Einwohner oft einfach als Ulu verwendet. Die kunstvollen Schriftzüge an den Innenwänden ziehen Besucher an, die hier in Ruhe die religiöse Atmosphäre erleben und die Verzierungen auf sich wirken lassen.
Schuhe müssen vor dem Betreten ausgezogen werden und lockere Kleidung ist ratsam, die Arme und Beine bedeckt. Die Gebetshalle ist am besten außerhalb der Gebetszeiten zu besuchen, wenn weniger Menschen anwesend sind.
Der achteckige Wasserbrunnen in der Mitte steht unter einer offenen Kuppel, die den Raum von oben beleuchtet. Diese Bauweise war in osmanischen Moscheen dieser Zeit selten und schafft einen hellen Mittelpunkt im Inneren.
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