Bursa, Osmanische Metropole im Nordwesten der Türkei
Bursa ist eine Stadt in der nordwestlichen Türkei, die am Fuß des Uludağ-Gebirges liegt und sich durch mehrere grüne Täler erstreckt. Moscheen mit mehreren Kuppeln und alte Handwerksviertel verteilen sich über die steigenden und fallenden Straßen, während moderne Einkaufszentren und Wohnblöcke die äußeren Stadtteile füllen.
Der Ort wurde zur ersten Hauptstadt des Osmanischen Reiches im 14. Jahrhundert und blieb fast drei Jahrzehnte lang das politische Zentrum, bevor die Macht nach Edirne verlegt wurde. Während dieser Zeit entstanden Gebäude und Stiftungen, die bis heute das Stadtbild prägen.
Die Einheimischen nennen die Stadt "Grünes Bursa" wegen der vielen Parks und Baumreihen, die zwischen Wohnvierteln und Geschäftsstraßen wachsen. Viele Familien verbringen ihre Wochenenden in Teegärten am Stadtrand, wo sie unter Nussbäumen sitzen und den Blick auf die Berge genießen.
Der öffentliche Verkehr verbindet die verschiedenen Stadtviertel durch Buslinien und Metro-Strecken, die auch zu höher gelegenen Wohngebieten führen. Eine Seilbahn fährt vom Zentrum zum Skigebiet auf dem Berg und kann bei klarem Wetter für Tagesausflüge genutzt werden.
Unter der Stadt liegen heiße Quellen, die mehrere öffentliche Bäder mit natürlich warmem Wasser versorgen und seit der Römerzeit für therapeutische Bäder genutzt werden. Einige dieser Badehäuser haben Becken aus Marmor und kleine Kuppeln, durch die gedämpftes Licht in die feuchten Räume fällt.
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