Grüne Moschee, Osmanische Moschee aus dem 15. Jahrhundert in Bursa, Türkei
Die Bursa-Grüne-Moschee ist ein osmanisches Gebetshaus in der Stadt Bursa in der Nordwesttürkei und steht unweit des zugehörigen Mausoleums. Der Innenraum zeigt achteckige Säle unter mehreren Kuppeln, deren Wände mit Keramikfliesen in Grün- und Blautönen verziert sind.
Sultan Mehmed I. beauftragte den Bau im Jahr 1412, und die Arbeiten endeten sieben Jahre später unter der Leitung von Hacı İvaz Pascha. Das Gebäude entstand nach dem Ende des osmanischen Interregnums und markierte die Rückkehr zu geordnetem Bauwesen.
Die Moschee zeigt eine Verschmelzung osmanischer, timuridischer und seldschukischer Kunstelemente durch detaillierte Fliesen, Arabesken und kalligraphische Inschriften.
Das Gebäude steht an der Kreuzung zweier Straßen im Stadtzentrum und dient weiterhin als aktiver Gebetsort mit täglichen Öffnungszeiten für Besucher. Angemessene Kleidung und das Ausziehen der Schuhe vor dem Betreten sind notwendig.
Ein Marmorbrunnen steht unter der zentralen Kuppel und wird von einer Laterne beleuchtet, die Lichtmuster auf die umliegenden Wandflächen wirft. Manche Besucher übersehen die feinen kalligrafischen Inschriften, die in die oberen Wandabschnitte eingearbeitet sind.
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