Bayezid I Mosque, Osmanische Moschee im Stadtteil Yildirim, Bursa, Türkei
Die Bayezid-I-Moschee ist ein Gebetshaus aus der frühen Osmanischen Zeit mit einer charakteristischen Architektur, die mehrere verbundene Räume mit einem großen zentralen Gewölbe umfasst. Kleinere Kuppeln spannen sich über die Seitenräume, während Kamine an den Flanken für Wärme sorgten.
Der Komplex entstand zwischen 1391 und 1395 unter Sultan Bayezid I als bedeutsames Bauwerk der frühen Osmanischen Architektur. Nach dem Erdbeben von 1855 wurden größere Restaurierungsarbeiten durchgeführt, die das Gebäude wieder instand setzten.
Die Moschee ist Teil eines größeren Komplexes, der mit seinen Schulen, Bädern und Krankenhaus ein Zentrum für religiöses und soziales Leben bildete. Besucher können heute noch sehen, wie diese verschiedenen Gebäude um einen gemeinsamen Raum herum angeordnet sind.
Das Gebäude befindet sich nordöstlich des Zentrums von Bursa und ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang für Besucher zugänglich. Es ist sinnvoll, früh am Tag zu kommen, um die Details der Architektur bei besserer Beleuchtung zu sehen.
Das Gebäude war das erste, das die charakteristische Bursa-Schachtelloch-Architektur verwendete, ein innovatives Gewölbesystem, das später weit verbreitet wurde. Besonders auffällig ist auch die Verwendung von geschnittenen Steinen statt Ziegeln für die gesamte Konstruktion, was ihm eine besondere Langlebigkeit verlieh.
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