Staat Hatay, Historisches Land in Antakya, Türkei
Der Hatay-Staat war ein unabhängiges Territorium an der östlichen Mittelmeerküste zwischen Syrien und der Türkei und umfasste Berge, Flachland und das Tal des Orontes-Flusses. Das Gebiet basierte auf einer Verfassung, die von Frankreich, Großbritannien und der Türkei entworfen wurde, und eine Legislativversammlung mit Vertretern verschiedener Bevölkerungsgruppen leitete.
Das Territorium kam 1938 unter französisches Mandat von der Kontrolle Syriens frei und wurde ein unabhängiger Staat. Ein Jahr später schloss sich das Gebiet der Türkei durch ein Referendum an.
Die Bevölkerung setzte sich aus Türken, Arabern, Armeniern und Christen zusammen, die nebeneinander lebten und verschiedene Sprachen sprachen. Diese Vielfalt prägte das tägliche Leben in den Städten und Dörfern der Region.
Der Ort liegt in einer bergigen und flachen Landschaft an der Mittelmeerküste und kann das ganze Jahr über besucht werden, obwohl die warmen Monate angenehmer sind. Die Region ist heute Teil der Türkei und kann mit Bussen oder Autos von Istanbul oder anderen größeren Städten erreicht werden.
Die Gründung des Staates führte 1939 zu großen Bevölkerungsbewegungen, bei denen viele Araber und Armenier nach Syrien und in den Libanon zogen. Diese Migration veränderte die demografische Zusammensetzung der Region dramatisch und hinterließ anhaltende Auswirkungen.
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