Kloster des Symeon Stylites des Jüngeren, Byzantinische Klosterruinen in Defne, Türkei.
Das Kloster des heiligen Simeon Stylites des Jüngeren ist ein byzantinisches Ruinengelände mit drei Kirchen, die um einen achteckigen Raum angeordnet sind. An diesem Ort finden sich noch Mosaikbruchstücke sowie die Basis einer historischen Säule, um die die Gebäude herum errichtet wurden.
Das Kloster entstand im 6. Jahrhundert als Zentrum des religiösen Lebens in dieser Region. Im Jahr 1268 wurde es von Sultan Baybars während seiner Feldzüge zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.
Das Kloster steht für die frühe christliche Mönchtradition und ist mit dem Heiligen Simeon verbunden, der auf einer Säule lebte. Besucher sehen heute noch Reste dieser Verehrungsstätte, die zeigt, wie radikal asketisches Leben in dieser Zeit gelebt wurde.
Das Gelände befindet sich auf 479 Metern Höhe und ist mit einem Besucherzentrum und Toiletten ausgestattet. Ein Wachmann ist während der Öffnungszeiten vor Ort, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Ein Bericht aus dem 11. Jahrhundert erwähnt, dass dieser Ort während seiner Blütezeit einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der byzantinischen Welt war. Der Ruf des Heiligen Simeon als Asket zog Pilger aus weiten Entfernungen an.
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