Isparta, Rosenproduktionszentrum in der Provinz Isparta, Türkei.
Die Stadt liegt auf 1035 Metern Höhe in der türkischen Seenregion und ist von Bergen und Süßwasserseen umgeben. Wohnviertel erstrecken sich vom Zentrum bis zu den Hängen, während Obstplantagen die flacheren Gebiete außerhalb der Stadt einnehmen.
Bulgarische Flüchtlinge führten Ende des 19. Jahrhunderts Techniken zur Rosenölgewinnung ein, die den Ort in ein Zentrum für Rosenanbau verwandelten. Die osmanische Vergangenheit zeigt sich noch heute in mehreren erhaltenen Moscheen und Wohnhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
Einheimische nennen die Stadt oft nach ihrer Rolle im Rosenanbau, der sich über die umliegenden Hügel erstreckt und zwischen Mai und Juni die Felder mit blassrosa Blüten bedeckt. In den Straßen der Altstadt stehen osmanische Häuser mit Holzbalkonen neben neueren Gebäuden, während Händler auf den Märkten Rosenwasser und -öl verkaufen.
Die Stadt erreicht man per Flugzeug, Zug oder über Straßenverbindungen, wobei Antalya 130 Kilometer südlich und Eskisehir 350 Kilometer nördlich liegt. Das kühlere Bergklima macht den Besuch zwischen Frühling und Herbst angenehmer, wenn die Temperaturen milder sind als an der Küste.
Die Umgebung erzeugt etwa 23 Prozent der türkischen Apfelernte, wobei die Distrikte Egirdir, Gelendost und Senirkent den Großteil beisteuern. Obstverkäufer bieten oft frisch gepressten Apfelsaft direkt am Straßenrand an, besonders während der Erntezeit im Spätsommer.
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