Ariassos, Archäologische Stätte in der Provinz Antalya, Türkei
Ariassos ist eine antike Siedlung in den Bergen der Provinz Antalya, deren Überreste sich über eine steile Hanglage erstrecken. Die Ruinen zeigen Spuren von Wohnbauten, Verwaltungsgebäuden und einem markanten Torgebäude mit drei Bögen, die von der Bedeutung dieses Ortes während der Antike zeugen.
Die Stadt wurde in hellenistischer Zeit gegründet und erlebte ihre größte Blüte unter römischer Herrschaft, als sie an Handelsrouten der Region angebunden war. Nach dem Fall des Römischen Reiches verlor Ariassos allmählich an Bedeutung und wurde schließlich aufgegeben.
Drei Nekropolen umgeben die antike Stadt und zeigen zahlreiche Steinsarkophage, die die Bestattungspraktiken der pisidischen Architektur demonstrieren.
Der Ort liegt auf einer Höhe von etwa 950 Metern und ist nur mit dem eigenen Auto über die Straße D650 zwischen Burdur und Antalya erreichbar. Der Zugang zum Gelände ist unmarkiert, daher ist es hilfreich, sich vorher über die genaue Lage zu informieren.
Das Gelände war in der Antike als eigenes Münzprägungszentrum tätig und produzierte Münzen mit lokalen Symbolen, von denen heute noch Exemplare in Museen zu finden sind. Diese Münzen geben Einblick in die Wirtschaft und lokalen Machtverhältnisse dieser bergigen Region.
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