Sivas, Verwaltungsbezirk in der Zentraltürkei
Sivas ist ein Verwaltungsbezirk in der Zentraltürkei am Kızılırmak-Fluss auf einer Höhe von 1285 m (4216 Fuß). Das weitläufige Tal beherbergt mehrere Bauwerke aus Seldschukenzeit, darunter Moscheen und Medresen mit aufwendigen Steinarbeiten.
Die Römer gründeten hier 64 v. Chr. eine Siedlung namens Megalopolis, die unter byzantinischer Herrschaft als Sebasteia aufblühte. Später übernahmen die Seldschuken die Stadt im 11. Jahrhundert und hinterließen zahlreiche architektonische Werke, die bis heute erhalten sind.
Die Stadt trägt ihren Namen von Sebasteia, der byzantinischen Bezeichnung, die sich über Jahrhunderte zu Sivas wandelte. Heute sieht man diese Geschichte in den steinernen Medresen und Moscheen aus dem 13. Jahrhundert, die das Stadtbild prägen.
Der Bezirk liegt an einem Knotenpunkt mehrerer Eisenbahnlinien, sodass Reisende von hier aus verschiedene Regionen erreichen können. Wer die historischen Bauwerke besichtigen möchte, sollte bequemes Schuhwerk tragen, da viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind.
Im September 1919 fand hier ein Kongress statt, bei dem Entscheidungen für die Zukunft der Republik getroffen wurden. Diese Versammlung trug dazu bei, den politischen Kurs nach dem Ersten Weltkrieg zu bestimmen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.