Kütahya, Provinz in Westanatolien, Türkei
Kütahya ist eine Provinz im westlichen Anatolien, die sich über hügeliges Gelände erstreckt und von anderen Provinzen wie Bursa und Eskişehir umgeben ist. Die Stadt Kütahya dient als regionales Zentrum mit Verbindungen zu anderen wichtigen Orten der Türkei.
Das Gebiet war Heimat alter Zivilisationen, zunächst der Hethiter und später der Phryger, bevor es von Rom erobert wurde. Während der Osmanischen Zeit entwickelte sich das Gebiet zu einem bedeutenden Zentrum, besonders für handwerkliche Produktion.
Die Keramikkunst ist tief in der lokalen Handwerkstradition verankert und wird heute noch von vielen Werkstätten gepflegt. Besucher können in den Ateliers zusehen, wie Handwerker die charakteristischen blauweißen Muster auf Tellern, Fliesen und Vasen schaffen.
Die Region ist gut mit anderen türkischen Städten verbunden und die Provinzhauptstadt bietet gute Anreisemöglichkeiten mit verschiedenen Transportoptionen. Besucher finden dort Hotels und Restaurants sowie einfachen Zugang zu lokalen Werkstätten und Sehenswürdigkeiten.
Im Stadtteil Çavdarhisar steht ein beeindruckend erhaltener römischer Tempel aus der Zeit des Kaisers Hadrian, einer der wenigen so vollständig bewahrt gebliebenen Tempel Anatoliens. Archäologisch ist dieser Ort unter den regionalen Sehenswürdigkeiten besonders hervorzuheben.
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