İzmit, Hauptbezirk nahe dem Marmarameer, Türkei
İzmit ist die Hauptstadt der Provinz Kocaeli im Nordwesten der Türkei, gelegen am Golf von İzmit, einem Seitenarm des Marmarameers. Die Stadt erstreckt sich entlang der Küste zwischen Hügeln im Hinterland und Industriegebieten, die sich bis ans Wasser ziehen.
Kaiser Diokletian wählte Nikomedia, das heutige İzmit, zwischen 286 und 324 als östliche Hauptstadt des Römischen Reiches während der Tetrarchie. Im 14. Jahrhundert eroberte das Osmanische Reich die Stadt und gliederte sie in sein wachsendes Territorium ein.
Der Name İzmit leitet sich von Nikomedia ab, der antiken griechischen Siedlung, die hier einst stand. Lokale Märkte und Teegärten am Wasser ziehen Einwohner an, die nach Feierabend spazieren gehen oder sich mit Freunden treffen.
Die Stadt liegt etwa 100 Kilometer östlich von Istanbul und ist über die Autobahn D100 sowie den Bahnhof gut erreichbar. Wer das alte Zentrum erkunden will, findet es rund um den Uhrenturm und die osmanischen Moscheen in Hafennähe.
In İzmit stehen Fabriken, die etwa die Hälfte der türkischen Papierproduktion herstellen, dicht neben historischen Resten aus römischer Zeit. Entlang der Küste reihen sich große Erdölraffinerien aneinander, die das Stadtbild seit Jahrzehnten prägen.
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