Mersin, Mediterrane Hafenstadt in der südlichen Türkei
Mersin ist eine große Hafenstadt an der Südküste der Türkei, zwischen dem Mittelmeer und den Taurusbergen gelegen. Die Straßen folgen der Küstenlinie über mehrere Kilometer und verbinden Wohn-, Geschäfts- und Hafenviertel miteinander.
Die Ausgrabungen von Yumuktepe zeigen eine Besiedlung seit etwa 6300 v. Chr., was diese Gegend zu einer der ältesten bewohnten Stellen der Türkei macht. Über Jahrhunderte wechselten sich verschiedene Reiche in der Kontrolle des Hafens ab, bis die Stadt im 19. Jahrhundert unter osmanischer Herrschaft wuchs.
Der Stadtname stammt von der Myrte, einer Pflanze, die einst entlang der Küste wuchs und heute noch im lokalen Bewusstsein verankert ist. Viele Einwohner nutzen die Uferpromenade am Abend zum Spazieren und treffen sich dort bei Tee oder Snacks.
Die meisten Besucher orientieren sich entlang der Küstenstraße, die parallel zum Meer verläuft und einen guten Ausgangspunkt bietet. Viele Geschäfte und Restaurants öffnen morgens und schließen spät abends, vor allem im Sommer.
Die Region baut große Mengen an Zitrusfrüchten an, die auf lokalen Märkten verkauft und über den Hafen in viele Länder verschifft werden. Der Duft von Orangen und Zitronen prägt im Frühjahr manche Stadtviertel nahe den Plantagen.
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