Mersin, Mittelmeerprovinz in der südlichen Türkei
Mersin ist eine Provinz im Süden der Türkei, die sich über 320 Kilometer Mittelmeerküste erstreckt und von der Ebene bis zu den Ausläufern des Taurus-Gebirges reicht. Das Gebiet umfasst dreizehn Bezirke mit großen Plantagen von Zitrusfrüchten, Hafenanlagen für die Schifffahrt und eine Mischung aus Sandstränden, felsigen Buchten und bewaldetem Hügelland im Binnenland.
Das Gebiet war in der Antike als Kilikien bekannt und diente über Jahrhunderte als Handelsweg zwischen dem Nahen Osten und dem anatolischen Hochland. Nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches wurde es 1924 offiziell Teil der Türkischen Republik und erhielt später seinen heutigen Namen.
Viele Einwohner sprechen einen lokalen Dialekt, der türkische und arabische Ausdrücke verbindet, was die kulturelle Brückenrolle dieser Gegend zwischen Anatolien und dem Nahen Osten zeigt. In den Fischervierteln an der Küste arbeiten Familien noch mit traditionellen Netzen, und in den kleineren Ortschaften richten sich die Feste nach der Erntesaison von Zitrusfrüchten und Baumwolle.
Reisende erreichen die Gegend über einen internationalen Flughafen in der Hauptstadt oder über gut ausgebaute Straßen, die entlang der Küste und ins Hinterland führen. In den Küstenorten ist es zwischen Frühling und Herbst einfacher, sich fortzubewegen, während im Bergland im Winter einige Straßen schwieriger zu befahren sein können.
Innerhalb der Provinzgrenzen liegen mehr als 200 Höhlen, von denen einige als prähistorische Wohnstätten dienten und heute von Wanderern oder Forschungsgruppen besucht werden. Am westlichen Rand der Provinz wachsen Erdbeerbäume in freier Natur, deren Früchte im Spätherbst geerntet und zu lokalem Honig verarbeitet werden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.