Bolkar Mountains, Gebirgskette in der südlichen Türkei.
Die Bolkar-Berge erstrecken sich über die Provinzen Konya, Niğde und Mersin und erreichen mit dem Medetsiz-Gipfel eine Höhe von 3.524 Metern. Die Bergkette zeigt mediterranes Klima an den südlichen Hängen und kontinentale Hochplateaus auf der anderen Seite.
Die Bergkette bildete zwischen 1825 und 1920 einen wichtigen Abbauort für Bleibergbau und versorgte die Regierung mit großen Mengen an hochwertigem Erz. Die Bulgar-Maden-Mine war während dieses Zeitraums eine bedeutende Produktionsstätte für Rohstoffe.
Im Sommer ziehen Nomadenhirten mit ihren Herden auf die Bergwiesen, um traditionelle Weidewirtschaft in diesen Höhenlagen zu betreiben. Die Begegnung mit Hirten und ihren Tieren gehört zum alltäglichen Leben in den Almen während der warmen Monate.
Die beste Wanderzeit ist von Juli bis September, wenn der Schnee schmilzt und zahlreiche Wege zwischen Gipfeln und Bergseen begehbar werden. Besucher sollten sich auf wechselnde Höhenlage und alpines Gelände einstellen.
Das Gebirge ist Heimat von 300 Pflanzenarten, die es nirgendwo anders auf der Welt gibt, sowie des Toros-Froschs, der nur im Kara-See lebt. Diese seltenen Arten machen die Bergkette zu einem wertvollen Ort für Naturschutz.
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