Kahramanmaraş, Handelszentrum in der südlichen Türkei
Kahramanmaraş ist eine Handelsstadt in der südlichen Türkei, die sich über eine fruchtbare Ebene am Fuß des Ahir-Berges erstreckt. Die Stadt liegt an drei Gebirgspässen durch das Taurusgebirge und verbindet verschiedene Regionen miteinander.
Die Siedlung geht bis ins 12. Jahrhundert v. Chr. zurück und diente als Hauptstadt des hethitischen Königreichs Gurgum. Die Assyrer nannten sie später Markasi und kontrollierten die Region über mehrere Jahrhunderte.
Das Eis der Stadt wird nach einer alten Methode hergestellt, die Ziegenmilch mit einem Zusatz aus wilden Orchideenwurzeln verbindet. Diese Wurzeln werden in den Bergen gesammelt und verleihen dem Eis seine besondere Textur.
Eine Eisenbahnverbindung führt nach Adana und Malatya und erleichtert Reisen in benachbarte Regionen. Die Stadt ist bekannt für ihre Olivenölproduktion und Textilwaren, die in vielen Geschäften erhältlich sind.
Die mittelalterliche Zitadelle beherbergt ein archäologisches Museum mit hethitischen Fundstücken aus der Umgebung. Die Moschee Ulu Cami aus dem 15. Jahrhundert prägt das Stadtbild mit ihrem charakteristischen Baustil.
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