Alaşehir, Bezirkszentrum in der Provinz Manisa, Türkei
Alaşehir liegt am Fuß des Bozdağ-Gebirges im westlichen Teil der Türkei, wo sich der Ort entlang des Kuzuçay-Flusses auf einer Höhe von etwa 190 Metern erstreckt. Die umliegenden Täler sind von Weinbergen und Obsthainen geprägt, die der Landschaft eine grüne Note verleihen.
Die Siedlung entstand als Philadelphia unter König Attalos II. von Pergamon und entwickelte sich zu einem Bischofssitz des frühen Christentums. Die Osmanen eroberten die Stadt im späten 14. Jahrhundert und gaben ihr den Namen Alaşehir.
In der Umgebung stehen heute noch sichtbare Überreste antiker öffentlicher Bauten, darunter ein Theater und ein Stadion, die von der hellenistischen und römischen Vergangenheit zeugen. Der Name stammt vom griechischen Philadelphia und erinnert an die Zeit, als die Stadt als wichtiger Ort des frühen Christentums galt.
Die Hauptstraßen führen durch das Zentrum, wo lokale Märkte täglich frisches Obst und Rosinen aus der Umgebung verkaufen. Die meisten archäologischen Reste liegen außerhalb des modernen Stadtkerns und sind zu Fuß oder mit einem Fahrzeug erreichbar.
Die Stadt war eine der sieben Gemeinden, die im Buch der Offenbarung genannt werden, und Reste der Basilika des heiligen Johannes aus dem 6. Jahrhundert sind noch teilweise sichtbar. Auf den Hügeln rund um die Stadt stehen Gräber und Sarkophage, die von den verschiedenen Epochen der Besiedlung zeugen.
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