Kula volcano, Stratovulkan in der Provinz Manisa, Türkei
Der Kula-Vulkan ist ein Stratovulkan in der Provinz Manisa und Teil eines Vulkanfeldes mit etwa 80 Schlackenkegeln in der westlichen Türkei. Das Gebiet erstreckt sich über eine breite Fläche und stellt die westlichste Vulkanformation des Landes dar.
Die Vulkantätigkeit in dieser Region begann während der Miozän-Epoche vor Millionen von Jahren. Die letzte Eruption fand vor etwa 10.000 Jahren statt und prägte die heutige Landschaft.
Die Griechen nannten dieses Gebiet Katakekaumene, was 'verbrannte Länder' bedeutet, weil die Vulkanerde hervorragend für den Weinanbau geeignet ist. Menschen haben diese fruchtbaren Hänge seit der Antike zur Traubenerzeugung genutzt.
Der Ort ist über Straßen von größeren Städten wie Izmir und Usak erreichbar und bietet Zugang zu verschiedenen Wanderwegen und Aussichtspunkten. Am besten erkundet man das Vulkanfeld zu Fuß, um die verschiedenen Schlackenkegel und geologischen Formationen näher kennenzulernen.
Das Vulkanfeld enthält prähistorische menschliche Fußabdrücke, die in der Lava konserviert wurden und Einblicke in die frühe menschliche Aktivität bieten. Der Ort wurde als UNESCO-Geopark anerkannt, was seine wissenschaftliche und geologische Bedeutung unterstreicht.
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