Nysa am Mäander, Archäologische Stätte in Sultanhisar, Türkei
Nysa ist eine antike Stadt, deren Ruinen sich über mehrere Ebenen erstrecken und römische Bauten wie ein Theater, ein Stadium, eine Gymnasialhalle, eine Bibliothek und drei Brücken zeigen. Die Strukturen sind in das natürliche Gelände eingebettet, wobei die Gebäude durch Treppen und gepflasterte Wege miteinander verbunden sind.
Die Stadt entstand in der hellenistischen Zeit und erreichte ihren Hohepunkt wahrend der romischen Herrschaft, als sie ein wichtiges Zentrum fur Bildung und Kultur war. Die Bibliothek, um 130 n. Chr. erbaut, symbolisiert diese Blütezeit und zeigt die Bedeutung des Ortes als Wissenszentrum.
Das Theater zeigt in seinen Friesen Szenen aus dem Leben des Dionysos, während die Bibliothek als Ort für Gelehrte und Bürger gleichermaßen diente. Menschen kamen zusammen, um zu lernen und sich auszutauschen, was den Ort zu einem lebendigen Zentrum der Gemeinschaft machte.
Der Ort ist am besten zu Fuss zu erkunden, wobei bequeme Schuhe wichtig sind, da der Boden uneben und die Wege hügelig sind. Der Besuch erfordert Zeit zum Klettern zwischen den verschiedenen Ebenen und Erkundung der verteilten Strukturen.
Das Stadium war mit einem innovativen Gewölbesystem unter der Erde konstruiert, das es ermöglichte, die Struktur in das Tal einzubinden und etwa 30.000 Zuschauer aufzunehmen. Diese unterirdischen Kammern und Gänge ermöglichten auch eine clevere Drainage und Versorgung des gesamten Komplexes.
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