Aydın, Provinz im Südwesten der Türkei
Die Provinz Aydın liegt im Südwesten der Türkei und erstreckt sich vom Flachland entlang des Menderes-Flusses bis zu den bewaldeten Hügeln im Hinterland. Die Landschaft wechselt zwischen weiten Feldern, Obstgärten und kleinen Ortschaften, die von Bergen im Norden und im Süden eingerahmt werden.
Das Gebiet war in der Antike unter dem Namen Tralles bekannt und beherbergte eine berühmte Bildhauerschule. Später wurde es Teil des Osmanischen Reichs und die heutige Provinz erhielt ihre moderne Verwaltungsstruktur in der frühen Republik.
Der Name leitet sich von der gleichnamigen Stadt ab, die seit osmanischer Zeit als Verwaltungszentrum dient. Die Region ist auch als Anbaugebiet für Feigen, Oliven und Baumwolle bekannt, und man sieht überall kleine Märkte, auf denen frische Erzeugnisse verkauft werden.
Die Provinz liegt etwa anderthalb Stunden südöstlich von Izmir und ist über die Autobahn oder per Regionalzug zu erreichen. Die beste Reisezeit ist das Frühjahr und der Herbst, wenn die Hitze milder ist und die Felder grün oder erntereif sind.
Die Gegend um Germencik bringt jedes Jahr die größte Feigenernte der Türkei hervor, und die Früchte gelten als besonders süß und fleischig. Viele Bauern trocknen sie auf Holzgestellen in der Sonne, bevor sie für den Export verpackt werden.
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