Isa bey-Moschee, Moschee aus dem 14. Jahrhundert in Selçuk, Türkei
Die İsa Bey Moschee ist ein Steinkomplex aus dem 14. Jahrhundert mit zwei Haupteingängen, die von aufwendigen Ornamentationen und geometrischen Mustern verziert sind. Das Gebäude hat asymmetrische Merkmale und Dachkuppeln, die nicht auf die gleiche Weise angeordnet sind.
Sie wurde 1374 vom Architekten Ali ibn Mushimish al-Damishki erbaut und markiert den Übergang zwischen seldschukischen und frühen osmanischen Baustilen. Der Bau ereignete sich während einer Zeit, als die Region zwischen verschiedenen Mächten umstritten war.
Die Säulen im Gebetsraum stammen aus den antiken Ruinen von Ephesus und zeigen, wie islamische Architekten frühere Zivilisationen in ihre religiösen Bauten integrierten. Diese Vermischung von Materialien erzählt die Geschichte mehrerer Epochen an einem Ort.
Das Gebäude ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zugänglich und hat getrennte Bereiche für Männer und Frauen. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und ihre Schuhe ausziehen, bevor sie den Gebetsraum betreten.
Das Gebäude bricht mit islamischen Traditionen durch ein absichtlich asymmetrisches Design, bei dem Fenster, Türen und Kuppeln nicht symmetrisch angeordnet sind. Diese ungewöhnliche Wahl weicht stark von der erwarteten Ordnung ab, die man in religiösen Bauten dieser Zeit normalerweise findet.
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