Marienkirche, Byzantinische Kirchenruinen in Ephesos, Türkei.
Die Marienkirche ist eine byzantinische Ruine in Ephesus mit einer Kreuzform, deren Mauern aus Marmor bestehen und mehrere Durchgänge verschiedene Bereiche verbinden. Die erhaltenen Strukturen zeigen Säulen und Bögen, die typisch für die Architektur jener Zeit sind.
Die Kirche wurde um 401 gegründet und zählt zu den frühesten Bauwerken, die der Jungfrau Maria geweiht wurden. Später war sie Schauplatz des Konzils von Ephesus im Jahr 431, das für die christliche Theologie bedeutsam war.
Die architektonischen Elemente verbinden byzantinische Prinzipien mit lokalen Bauweisen, die die Praktiken früher christlicher Gemeinden widerspiegeln.
Der Zugang zur archäologischen Stätte erfolgt durch den Haupteingang des antiken Ephesus, wo Beschilderung zum Kirchenstandort führt. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da das Gelände uneben ist und teilweise Treppen überwunden werden müssen.
Pilger sammelten in speziellen Bereichen Staub, den sie für heilsam hielten und als Manna bezeichneten, was lange Besucher anzog. Diese Praxis war so bekannt, dass die Kirche weit über die Region hinaus als Wallfahrtsort galt.
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