Kuşadası, Hafendistrikt in der Provinz Aydın, Türkei
Kuşadası ist eine Küstenstadt in der Provinz Aydın an der türkischen Ägäisküste, umgeben von sanften Hügeln und mehreren Badebuchten. Der Haupthafen liegt im Zentrum, während sich im Süden ein großer Nationalpark mit Pinienwäldern und langen Sandstränden erstreckt.
Die Siedlung entstand etwa 3000 vor Christus, als die Leleger sich an dieser Stelle niederließen. Später wurde das Gebiet von Griechen, Römern und Osmanen verwaltet, die jeweils Handelsrouten und Befestigungen hinterließen.
Der Name leitet sich vom türkischen Wort für Vogelinsel ab, nach den zahllosen Tauben, die einst auf der kleinen Insel nisteten. Heute prägen Händler in den engen Gassen die Atmosphäre, wo Teppiche und Schmuck ausliegen.
Zahlreiche Unterkünfte liegen nahe dem Hafenviertel, wo auch die Fähren zu den griechischen Inseln anlegen. Von der Küstenstraße aus fahren mehrmals täglich Busse in Richtung der archäologischen Stätten im Landesinneren.
Die kleine Festung auf Güvercinada erreicht man über einen schmalen Steindamm, der vom Ufer aus ins Meer führt. Dieser Weg bildet gleichzeitig eine natürliche Wellenbrecher für den Hafen, der dadurch geschützt liegt.
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