Travertines of Pamukkale, Natürliche Thermalbäder in Pamukkale, Türkei.
Die weißen Kalksteinterrassen bilden eine kaskadierende Formation, die mit mineralreichen Thermalwässern gefüllt ist, die bei Temperaturen von etwa 35 Grad Celsius (95 Grad Fahrenheit) den Berghang hinunterfließen und durch kontinuierliche Mineralablagerung ihre charakteristische weiße Farbe erhalten.
Die Römer errichteten im zweiten Jahrhundert vor Christus die Stadt Hierapolis rund um diese Thermalquellen und etablierten sie als bedeutendes Heilzentrum, das über Jahrhunderte hinweg wohlhabende Besucher aus dem gesamten Römischen Reich anzog, die Linderung für verschiedene Beschwerden suchten.
Der türkische Name Pamukkale bedeutet Baumwollschloss und beschreibt die weißen Kalziumablagerungen dieser UNESCO-Welterbestätte, die seit Jahrhunderten Menschen anzieht, die in den mineralhaltigen Quellen Heilung suchen und heute eines der meistbesuchten Naturwunder der Türkei darstellt.
Besucher müssen ihre Schuhe ausziehen, um auf den Travertinen zu laufen, und können das Gelände entweder durch den nördlichen Eingang bei Hierapolis oder den südlichen Stadteingang betreten. Die frühen Morgenstunden oder späten Nachmittage bieten weniger Menschenmengen und günstigere Lichtverhältnisse für Fotografien.
Die natürlichen Kalkablagerungen haben über 17 Wasserterrassen entlang des Hangs geschaffen und bilden weiße Kalzitbecken, in denen sich Thermalwasser sammelt. Der geologische Prozess setzt sich fort, wobei täglich etwa 250 Liter Wasser pro Sekunde aus den Quellen fließen und neue Schichten hinzufügen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.